Istrien

 

Istrien, die Halbinsel im Nordwesten Kroatiens, zwischen Triest und Rijeka,
hat eine alte Tradition als Reiseziel.

Bereits um die Jahrhundertwende reiste die österreichische Oberschicht nach Opatija, das damals Abbazia hieß, oder nach Portoroz.


Die Vorzüge von Istrien sind offensichtlich: ein mildes, günstiges Klima und angenehme Wassertemperaturen, eine üppige mediterrane Vegetation und viele kulturgeschichtliche Denkmäler. In einer reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft begeistern Steilküsten und Strände, meist aus Naturstein, Fels oder Kies. Einsame geschützte Buchten laden zum ungestörten Baden ein. Istrien ist eine touristisch gut erschlossene Region, die eine Vielzahl von Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten bietet.

 

Die Nachfrage konzentriert sich auf wenige, besonders beliebte Orte: Die alten Städte Rovinj, Porec und Umag, die lebhafte Hauptstadt Pula im Süden, das malerisch gelegene Rabac sowie Opatija, ein vielbesuchtes Seebad mit einem Hauch kaiserlich-königlicher Riviera-Atmosphäre.

Einen starken Kontrast zum bunten Treiben dieser Orte setzen die Hügel im Hinterland, dem "Grünen Istrien", wo sich nur wenige Kilometer von der Küste entfernt eine andere Welt mit anmutigen Dörfern in einer Karstlandschaft auftut.

Ebenfalls bemerkenswert sind die vielen Ausflugsmöglichkeiten: Triest und Venedig (per Schiff oder auf dem Landweg) und die märchenhaften Postojna-Grotten, Lipica für Pferdefreunde, die Brionischen Inseln sowie die großen Inseln in der Kvarner Bucht wie Krk, Cres, Losinj und Rab.